Mit Werken von Michael M. C. Driesch, Markus Henschler und Juliana Paek Im Dialog mit der Sammlung des Museums Morsbroich.
Ein Teamprojekt des Masterstudiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement (KUK) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Studiengangs Exhibition Design der Hochschule Düsseldorf.
Im Proberaum des Museums Morsbroich wird die Kunstsammlung der Stadt Leverkusen aus neuen Blickwinkeln präsentiert. Hier entscheiden Personen, die nicht im Museum arbeiten, wie der Ausstellungsraum gestaltet wird. Dafür werden in regelmäßigem Wechsel Gruppen oder Personen eingeladen, die eng mit der Kunstvermittlung zusammenarbeiten. Sie wählen Werke aus der Sammlung aus und entscheiden, wie diese präsentiert werden. Aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Dabei geht es darum, neue Präsentationsformen zu testen und auszuprobieren, was sich davon im gesamten Museum umsetzen ließe.
Vom 20. August 2026 bis zum 6. Januar 2027 ist eine interdisziplinäre Gruppe Studierender der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf und der Kunstakademie Düsseldorf zu Gast im Proberaum. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, ein fachübergreifendes Ausstellungsprojekt umzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen künstlerischem Nachwuchs und etablierten Kulturinstitutionen zu stärken.
Der Titel „Desire Path” (zu Deutsch: „Wunschpfad”) verweist auf jene Trampelpfade, die entstehen, wenn Menschen die vorgesehenen Wege verlassen und durch wiederholte Nutzung neue Verbindungen schaffen. Als Metapher verweist er auf das Spannungsverhältnis zwischen vorgegebenen Strukturen und individueller Handlungsmacht. Dieser Gedanke wird in der Ausstellung aufgegriffen. Die Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf, Michael M. C. Driesch, Markus Henschler und Juliana Paek, treten in einen Dialog mit Werken von Georg Baselitz, Ralph Fleck, Jürgen Teller und Manabu Yamanaka aus der Sammlung des Museums. Parallel dazu zeigen sie vom 20. bis 30. August eine Ausstellung im Kunstverein Leverkusen. Beide Ausstellungen treten miteinander in Dialog und eröffnen neue Perspektiven auf kuratorische Praxis und institutionelle Räume.
Desire Path wurde umgesetzt von: Elisa Stellmach, Pia Koop, Elif Aydin, Gamze Can, Sabrina
Görlich, Nathalie Sofie Schulz
Mit Unterstützung von:



